1020 Wien, Wolfgang-Schmälzl-Gasse 5

Baubeginn: Herbst 2018
Fertigstellung: Mai 2020

Top Wohnfläche Terrasse / Loggia Preis  
>> TOP 39 100,76 m²

19,65 m²

€ 685.000  
>> TOP 40 108,62 m² 21,52 m² € 740.000  
>> TOP 41 94,88 m² 23,05 m² € 655.000  
>> TOP 42 90,86 m² 28,73 m² € 650.000  
>> TOP 43 83,93 m² 15,75 m² € 570.000  
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Übersichtsplan
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Architektur

Erstmals kartiert wurde das Gebiet rund um die Wolfgang-Schmälzl-Gasse Mit dem Stadtplan von Nagel im Jahr 1870. Lasallestraße und Ausstellungsstraße wurden, vermutlich im Zuge der Vorbereitungen für die Weltausstellung im Jahr 1873 auf dem Areal des Praters, sternförmig angelegt. Zwar wurden bereits Venediger Au und dahinter erste Straßenzüge, darunter auch die Wolfgang-Schmälzl-Gasse angelegt und kartiert, dennoch war dieser Bereich nach wie vor Grünraum bzw. bewaldet. Knapp hinter der Wolfgang- Schmälzl-Gasse / Ausstellungsstraße begann bereits der Uferbereich der Donau.

Im Franziszeischen Kataster 1829 ist ersichtlich, dass entlang der Lasallestraße ein Erddamm gegen die Donau errichtet wurde. Der Verlauf des äußersten Donauarms verlief nun parallel entlang der Lasallestraße bis zum heutigen Kaiserwasser. Die nun gewonnene Landfläche rund um die Wolfgang-Schmälzl-Gasse wurde „Schwimschutmais“ benannt, etwas weiter südlich entlang der Ausstellungsstraße war das Gebiet parkähnlich und „Feuerwerks-Platz“ tituliert.

Laut Stadtplan 1887 wurden entlang der Kronprinz-Rudolf-Straße (Lasallestraße) und der Ausstellungsstraße erste Gebäude errichtet. Mit dem Generalstadtplan 1904 war das Gebiet vollständig bebaut und somit wurden die bis heute laufenden Straßenzüge, Plätze und Parks im Stuwerviertel fixiert.

Die Wolfgang-Schmälzl-Gasse wurde laut Kriegsschadenplan im 2. Weltkrieg nicht beschädigt.

Das Gebäude wurde im Jahr 1905 erstmals baubewilligt, Bauherr und Grundstücksbesitzer war August Kohl, als Planverfasser war der Maurermeister Franz Nowotny angeführt. Es wurde als aus Mezzanin und drei Stockwerke hohes Gassen-, Geschäfts- und Wohnhaus konzipiert.

Typisch für die Gründerzeit ist das Haus als Eckhaus mit außenliegendem Stiegenhausturm konzipiert.

Im Keller wurden auf der Seite der Wolfgang-Schmälzl-Gasse Einlagerungsräume, auf Seite der Ybbsstraße eine Werkstätte konzipiert, im Hochparterre wurden auf Seite der Wolfgang-Schmälzl-Gasse Gassenlokale, an der Ecke ein Geschäft geplant, entlang der „Neuen Gasse“ (Ybbsstraße) wurden Wohneinheiten geplant. Ursprünglich wurden im gesamten Haus kleine Einheiten (Zimmer- Küche- Kabinett) vorgesehen.

Lage

Das Projekt liegt am nördlichen Rand des Stuwerviertels, inmitten des 2. Wiener Gemeindebezirks. Die

Seitengasse der Lasallestraße ist sehr gut erschlossen, liegt aufgrund seiner Situierung als Einbahnstraße jedoch sehr verkehrsberuhigt.

Das Stuwerviertel ist ein in Wien bekanntes Viertel und hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Bedingt durch die Ansiedlung des WU Campus im Bereich Messe-Prater und die Bautätigkeiten rund um den Rudolf-Bednar-Park nördlich des Stuwerviertels, ist dieses Grätzel zu einer beliebten Wohngegend avanciert.

Inmitten des Stuwerviertels befindet sich der Max Winter Park, das westliche Ende des Stuwerviertels bildet die Venediger Au.

Südlich der Ausstellungsstraße beginnt bereits der Prater mit dem Wurschtlprater, dem Schweitzerhaus sowie Sportflächen.

Das Projekt befindet sich in einer Wohnzone.

Erreichbarkeit

Die U-Bahn Station Vorgartenstraße (U1) findet sich in 5-minütiger Gehdistanz, entlang der Harkortstraße

fährt die Buslinie 82A, die nächste Busstation ist etwa 3 Gehminuten entfernt. Die U-Bahn Station Messe- Prater (U2) ist in 10 Minuten zu Fuß erreichbar.

Das Fahrradnetz rund um die Wolfgang-Schmälzl--Gasse ist mit Fahrradstreifen erschlossen, auf den nahegelegenen Haupterschließungsstraßen sind eigene Radwege vorhanden. Zur Donauinsel führt über die Ausstellungsstaße ein durchgängiger Radweg, Richtung Innenstadt wechseln sich Radwege, markierte Streifen auf der Fahrbahn bzw. Radrouten ab, der Weg ist jedoch auch hier lückenlos für Radfahrer erschlossen.

Mit dem PKW ist der Standort über die Lasallestraße und den Handelskai an die Süd-Ost-Tangente angeschlossen, über den Praterstern können hochrangige innerstädtische Verkehrsrouten angesteuert werden.

Infrastruktur der Umgebung

Nahversorgung

Jeweils etwa 350m südlich sind zwei Billa Supermärkte in der Stuwerstraße vorhanden. Entlang der Lasallestraße sind Bäckerei, Banken, Drogerien, Cafés und Blumengeschäfte vorzufinden.

Die nächste Apotheke ist die Prater Apotheke in der Ausstellungsstraße. Sowohl Hausärzte als auch diverse Fachärzte (HNO, Orthopädie, etc.) sind in der Umgebung der Wolfgang-Schmälzl-Gasse vorhanden.

 

Gastronomie

Entlang der Ausstellungsstraße gibt es einige Cafés und Lokale, entlang der Ybbsstraße sind ebenfalls zwei Gasthäuser angesiedelt. Am Max Winter Park ist ein Café.

 

Bildung

Kindergärten sind sowohl an der Lasallestraße, in der Wolfgang-Schmälzl-Gasse am Max Winter Park, als auch bei der Venediger Au und an der Stuwer-Straße.

Am Max-Winter-Park, in der Vorgartenstraße / Ybsstraße sowie in der Wehlistraße sind Volksschulen angesiedelt.

Das Siegmund-Freud-Gymnasium befindet sich in der Wohlmutstraße, am Max-Winter-Platz eine Neue Mittelschule.

Die Fachhochschule des BFI Wien befindet sich ebenfalls in der nahe gelegenen Wohlmutstraße.

 

Grünraum

In der Nähe des Projektstandortes gibt es zahlreiche hochwertige Grün- und Freiräume.

Der Max-Winter-Platz ist etwa 2 Gehminuten entfernt, die Venediger Au ist ebenfalls in 2 Minuten zu Fuß erreichbar. Der Prater ist in knapp 10 Minuten fußläufig erreichbar.

 

Sport und Freizeit

Direkt gegenüber der Wolfgang-Schmälzl-Gasse 5 befindet sich ein Yoga Studio, ein Kieser-Training-Studio befindet sich am Praterstern, ein McFIT ist an der Praterstraße, eine Fit Fabrik in der Walcherstraße angesiedelt. Kleinere Fitnesstudios sowie Personal Trainer sind ebenfalls im Umkreis vorhanden. Tennisplätze sind am Prater, etwa 5 Minuten mit dem Fahrrad, erreichbar. Auch die Donauinsel ist in gut 5 Minuten mit dem Fahrrad erreichbar.